"); ?> "); ?>

IX. Welche Erfahrungen habe ich mit Sicherheit, Gefahr und Diebstahl usw?


Grundsätzlich ist die Diebstahlgefahr in Großstädten größer als auf dem Land.

In Südmarokko sind mir in kleinen Städten, in den schlechten und schmutzigen Hotels die Taschen durchsucht worden. Diese hatte ich aber auch z.B. von mir unbeaufsichtigt dem Hotelchef überlassen. Der Hotelchef war ein ca. 16-jähriger Junge.

Er durchsuchte die einzelnen Taschen und stahl:

Werbekullis und Werbefeuerzeuge unserer Firma

ein wertvolles Klappmesser

ein Radlerunterhemd

das Anhängerrücklicht

Die anderen Dinge wie Fernglas, Werkzeug usw. liess er in den Taschen.


Anschliessend war ich etwas aufmerksamer, was aber vielleicht gar nicht nötig war. Meine Mütze hing griffbereit über dem Spiegel und die Luftpumpe ist nur mit einem Klettverschluß befestigt. Nach beiden Dingen wurde oft gefragt, ob ich sie abgeben wolle, also Interesse war da, aber niemand versuchte, sie mir wegzunehmen.


Dazu ist zu sagen, daß normalerweise immer ganz viel Leute um das Fahrrad standen und es begutachteten. In Nigeria so, daß, wenn ich 5,00 m vom Fahrrad weg war, ich dieses wegen der vielen Menschen nicht mehr sah.


Dann wurde mir in den Dörfern oft geraten, dass Fahrrad in einem Haus zu deponieren, was ich aber ablehnte, da ich neben dem Fahrrad schlief. Ich habe dann mit einem dünnen Drahtseil und Zahlenschloss das Fahrrad gesichert.


Auf mein Nachfragen wurde mit immer wieder erzählt, daß Räuber des Nachts in die Dörfer kommen und dort Dinge stehlen.


Im Gegensatz dazu ist folgendes zu nennen:

1. In der Bank in Fontem verliess die einzige Angestellte die offene Bank, um den Manager zu holen. Ausser mir war noch ein weiterer Kunde da. Zeitdauer: einige Minuten.

2. In einer Bank in Yaounde verliess die Angestellte für 5 Minuten ihren Platz, um Geld zu holen. Vor ihr war ein Fach mit Banknoten. Der Griff eines Kunden hätte gereicht, dieses an sich zu nehmen. Die Bank war brechend voll.

3. Viele Markt- und Verkaufsstände werden offen gelassen oder nur mit einem Tuch abgedeckt wenn der Verkäufer weggeht.


Also, es gibt keine übermässige Angst vor Diebstahl. Ich bin davon überzeugt, daß die Gefahr hier nicht grösser ist, als in Europa.

Die größere Gefahr liegt dann eher bei den ach so guten und frommen Menschen in den Gegenden mit Steinhäusern und vielen Kirchen, die mich Nachts aus dem Schlafsack heraus wegschicken wollten.



"); ?> "); ?> Der abschliessende Reisebericht