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I.
Zuerst einmal zu den Reisevorbereitungen:
1.
Ich hatte mich bemüht, noch genauere Karten als die
Michelinkarte 953 Nordwest-Afrika im Maßstab 1 : 4 000 000
zu bekommen.
Eine
Notwendigkeit dazu besteht nicht. Diese Karte ist äußerst
genau und richtig. Von den einzelnen Ländern habe ich mir
Karten im kleineren Maßstab gekauft, mußte aber
feststellen, dass auf die Michelinkarte viel mehr Verlaß
ist. Sie gibt die Art der Strasse bzw. der Piste und vorhandene
Brücken genauer wieder. Natürlich gibt es viel mehr
Orte, als auf dieser Karte stehen, aber in diesen Orten kann man -
bis auf wenige Ausnahmen - dann noch nicht einmal etwas zu trinken
kaufen. Als einziger Nachteil dieser Karte ist der große
Maßstab zu nennen. Dieser Nachteil ist psychologischer
Natur, denn man fährt stundenlang und auf der Karte kommt man
kaum weiter. Aber dafür kann ja die Karte nichts. Auf jeden
Fall sollte man sich eher auf diese Karte als auf örtliche
Karten verlassen. Und die Strassen, die hier nicht eingezeichnet
sind, sollte man getrost mit dem Fahrrad oder Motorrad nicht
nehmen. Für einen allrad getriebenen Geländewagen, eine
Crossmaschine ohne Gepäck oder zu Fuss kann man diese
Strassen wählen.
2.
Das Fahrrad Villiger Ontario
Im
Herbst 1999 kaufte ich das Fahrrad Villiger Ontario - World
Traveller -
Es
ist einfach klasse und ich werde es mit dem Flugzeug wieder mit
nach Hause nehmen.
a)
Die Bereifung: Schwalbe 700 x 35 C Marathon XR
Vorne
hatte ich keinen Platten. Zwischendurch habe ich vielleicht 3-mal
Luft nachgepumpt.
Dieses
verdanke ich dem guten Schlauch.
Bei
einem in Afrika gekauften Schlauch für das Hinterrad merkte
ich den Qualitätsunterschied. Es war kein eingeschweißtes
Ventil. Zur Gummimischung kann ich nichts sagen, aber alle 3 Tage
musste ich nachpumpen, so dass ich diesen Schlauch wieder gegen
einen nachgeschickten Schwalbe-Schlauch auswechselte. Dem
Schwalbe-Mantel sieht man die insgesamt 9200 km, die er jetzt
hinter sich hat, nicht an. Am Hinterrad habe ich Schlauch und
Mantel erneuert, muß aber mir diese Umstände
zuschieben. Folgendes:
Im
Senegal gibt es Gras, deren Früchte aussehen wie eine
Herkuleskeule. Die Dornen gehen unweigerlich in den Mantel und
sitzen mit Widerhaken sehr fest.
Unwissentlich
fuhr ich durch dieses Gras, so dass ich an allen 3 Rädern
hunderte von Dornen hatte. Am Vorderrad sind die Dornen nicht bis
zum Schlauch vorgedrungen. Am Hinterrad an ca. 6 Stellen und am
Anhängerrad an ca. 9 Stellen.
Da
ich keinen Ersatzschlauch 28 Zoll hatte, reparierte ich den
Hinterradschlauch. Die Gummilösung war aber zu alt - falsche
Sparsamkeit - so dass sich immer wieder die Flicken lösten.
Auch
bei 2 Flicken übereinander suchte sich der hohe Luftdruck
einen Weg und es musste neu geflickt werden. Beim Lösen der
Flicken vergrösserten sich die Löcher. Dann ließ
ich den Schlauch an einem der vielen Werkstätten am Weg
reparieren. Das war schon besser, aber die Löcher waren
inzwischen zu groß. Ein Ersatzschlauch war über viele
100 km nicht zu bekommen. Im Westen Afrikas gibt es die 28 Zoll
Größe nicht.
Durch
das Fahren mit teilweise zu wenig Luftdruck - wegen der schlechten
Piste in Mali, weil ein hoher Luftdruck wieder zum Platten geführt
hätte - wurde der Mantel an der Seite zerstört.
Im
Zug zwischen Kayes und Bamako platzte dann der Schlauch aus dem
Mantel. Nach Erneuerung des Mantels und des Schlauches - aber erst
in Bobo Diaolasso in Burkina Faso nach 1136 km - war dann alles ok
und ich konnte wieder ganz beruhigt fahren. Am Anhänger hatte
ich sofort den Schlauch ausgewechselt. Dem Mantel sieht man die
8200 km an.
Der
Schlauch des Anhängers bekam nach den Dornen noch mal ein
Loch. Ich hatte im Hinterrad und am Anhängerrad bei der
ersten Reparatur einen Kevlarstreifen eingebracht, der das
Durchstoßen von Dornen verhindern soll. Der
Überlappungspunkt im Anhängerrad sorgte für ein
Aufscheuern des Schlauchs.
Im
Hinterrad zerfledderte dieser Schutzring, so dass ich ihn wieder
entfernte.
Diese
Kevlareinlagen kann ich also nicht empfehlen.
b)
Die Schaltung Shimano Deore XT/LX
Ich
kann nur sagen: perfekt!
Es
gab kein Nachstellen. Etwas Öl an den Umlenkungspunkten und
die Schaltung geht spielend leicht und exakt.
c)
Die Bremsen Shimano Deore LX
Klasse:
kein schleifen oder ähnliches
Trotz
des geringen Abstandes von der Felge - ca. 2 mm - dem vielen Staub
und Sand usw. bewegen sich die Backen gleichmäßig.
Beim
Verladen des Rades auf ein Auto ist Vorsicht geboten.
Die
Bremsen und Schaltung dürfen natürlich nicht durch ein
Seil oder Sonstiges überbeansprucht werden.
d)
Rahmen und Lager Oria CroMo-Rohre ovalisiert
Es
ist kein Verschleiß festzustellen, ohne die Lager
auseinander zu nehmen.
e)
Lenkrad Modolo Yuma Traveller
Es
ist ausreichend. Wünschenswert wäre vielleicht eine
Griffkonstruktion, die die Blutzirkulation in der Hand nicht so
beeinträchtigt. An beiden Händen merke ich im kleinen
Finger und im Ringfinger ein Kribbeln, dass auch nach vielen Tagen
ohne Radfahren nicht nachläßt.
f)
Lichtanlage
Der
Walzendynamo taugt nichts. Ich wechselte ihn schon zu Hause gegen
den leichtläufigen Dymotec S6 aus.
Das
Gummi des Schalters sollte eine bessere Befestigung bekommen und
die Kabel müssen besseren und sichereren Kontakt haben.
Wenn
ich das Licht dann mal brauchte, musste ich erst die Kontakte
wiederherstellen. Ein Batterielicht scheidet aus Gewichtsgründen
aus.
g)
Gepäckträger
Die
Gepäckträger haben alle Stöße und Belastungen
ohne Makel überstanden.
h)
Flaschenhalterung
Die
Flaschenhalterungen sind gut, weil sie rostfrei und leicht zu
reinigen sind. Es sollten aber 3 dieselben Halterungen am Fahrrad
sein. Eine billige Drahthalterung rostete und liess sich von
Limonadenzucker nicht reinigen. Das bedeutet Schmutz, Bakterien
und Unansehnlichkeit.
i)
Zefalflaschen
Die
0.9 Liter Zefalflaschen sind gut. Der Geschmack des Getränks
wird nicht beeinflußt. Sie sind leicht zu benutzen und zu
reinigen und haben die passende Größe. Als 3. Flasche
hinter dem Vorderrad sollte noch eine Flasche derselben Qualität
hergestellt werden.
Dort
hatte ich eine einfache 0,5 Liter Flasche mit gebogenem Kopf. Die
Form war ganz gut aber der Verschluß schwierig zu reinigen
und der Geschmack wurde beeinträchtigt. Der
Qualitätsunterschied der beiden Flaschenarten ist deutlich zu
spüren. Das hat zur Folge, dass ich die 3. Flasche nur
widerwillig benutzte.
Bei
einer solchen Tour sollte man einen Stoff um die Flaschen nähen,
um die Getränke durch Verdunstung kühlen zu können.
Eine
Doppelwand verbraucht zuviel Platz.
j)
Pedalen
Der
Zuganschluß wurde im Anfang von mir benutzt, aber dann nicht
mehr und ich habe ihn auch nicht vermißt. Obwohl meine
festen Schuhe den Anschluß hatten, habe ich die Stellung
ohne Verschluß gewählt.
k)
Luftpumpe
Klein
und leicht und ausreichend. Durch die viele Benutzung wegen des
Hinterrads ist sie zwischendurch heiss geworden und der Kolben
hält dem höheren Druck nicht mehr stand. Aber das kann
man als normalen Verschleiß sehen.
l)
Sattel San Marco MTB 603/02
Dazu
möchte ich nichts sagen, weil ich nicht weiß, ob es an
mir oder am Sattel liegt. Ich habe ihn 2-mal aufgepolstert mit
Schaum und Baumwolle. Trotzdem erscheint er mir nicht weich genug.
Andererseits
müsste sich mein Po nach der Zeit an ihn gewöhnt haben,
es fällt mir jetzt leichter auf dem Sattel zu sitzen als auf
einer harten Bank.
Auf
jeden Fall färbt der Sattel ab und das ist sehr ärgerlich.
m)
Ortlieb Taschen Basic
Klasse.
Gut zu benutzen. Sie überstanden die Beanspruchung ohne
Schaden. Und die Beanspruchung ist ihnen anzusehen. Gerade auch
die Lenkertasche. Die Halterung musste viele Stöße
hinnehmen.
n)
Ständer Post Moderne PM - 747
Nachdem
die Innengewinde durch eine selbstsichernde Mutter verstärkt
wurden, hat er vielen kritischen Belastungen standgehalten. Er ist
nicht verbogen o.ä. sondern versieht seinen Dienst nach wie
vor.
o)
Spiegel
Der
grosse Rundspiegel ist auf so einer Reise unbedingt notwendig. Er
überstand mechanische Belastungen und Schweiß ohne
Schaden.
p)
Fahrradschloß
Ich
hatte nur ein dünnes, leichtes Stahlseil mit Zahlenschloß
und dieses habe ich 3-mal benutzt.
q)
B.O.B. Anhänger
Ich
möchte ihn nicht missen. Abgesehen vom guten Aussehen kann
man seine Sachen besser verteilen. Man kommt besser an sie heran.
Der Schwerpunkt ist niedriger, so dass schnelle Bergabfahrten
weniger gefährlich sind. Das Lenkverhalten ist besser. Das
Fahrrad steht leichter. Reservewasser kann leichter mitgenommen
werden. Das Hinterrad wird entlastet.
Wünschenswert
wäre eine bessere Verzinkung oder nicht rostendes Material.
Treppen
und schlechte Pisten sind gut zu nehmen.
Wie
oft habe ich mich umgedreht, ob er überhaupt noch da ist,
denn ich bemerkte ihn nicht.
r)
Four Seasontasche
Die
Four Seasontasche paßt zum Anhänger und wird immer
wieder als Rucksack benutzt.
s)
Ortlieb-Kartentasche
Die
Ortlieb-Kartentasche reicht technisch aus, wird aber von der Sonne
gelb.
3.
Zelt Hilleberg
Ich
freue mich, dass ich es bei mir hatte. Aber ich habe es nur ca.
4-mal aufgebaut. Es wird benötigt bei Kälte, Regen oder
zum Schutz vor Getier.
Sollte
ich die gleiche Tour noch einmal machen, fällt mit die
Entscheidung schwer, ob ich es überhaupt noch mal mitnehme.
Vermutlich ist der goldene Mittelweg der,daß man ein Zelt
wählt, bei dem nur Wert auf ein ganz geringes Gewicht gelegt
wird.
4.
Schlafsack Ajungilak Kompakt Summer
Für
diese Reise notwendig und ausreichend. Gut ist das Kopfteil und
daß man den Sack bis dahin schliessen kann. Man sollte ein
Seideninlett benutzen, so bleibt er sauber und es ist angenehm und
leicht. Ausserdem braucht man das Inlett ohne Schlafsack in
unsauberen Hotels, die zwangsweise vorkommen.
5.
Luftmatratze Therm - A -Rest
Da
im Brustbereich sich die Verklebung löste und beulen warf,
kann ich nichts gutes sagen. Die Qualität muss besser sein.
6.
Plastikplane
Unbedingt
notwendig. Gösse 2,00 x 2,00 m ausreichend als Schutz gegen
Feuchtigkeit und Verschmutzung von unten. Als Schutz gegen Getier
und als Schutz für den Zeltboden.
7.
Schaumstoffsitzunterlage
Klasse,
notwendig und ich benutzte sie oft.
8.
Werkzeug
Ich
hatte ein Victorinox Swiss Tool, ein Topeak Alien, eine kleine
Blitzzange und einen kleinen Seitenschneider. Diese Dinge habe ich
selten benutzen müssen, aber alles wenigstens 1-mal für
das Fahrrad und öfter im Hotel, um Wasserhähne gängig
zu machen.
3
Reifenheber sind notwendig.
9.
Medikamente
Gleich
zu anfang sortierte ich viel aus.
Notwendig
waren: grosse Pflaster, viele Tupfer mit Pflasterband, bei dem man
keine Schere benötigt, Wundsalbe, Desinfektionsmittel. Mittel
gegen Schnupfen, Husten usw. kann man unterwegs kaufen.
Durchfallmittel benötigte ich und Mineralienersatz habe ich
vorsichtshalber genommen. Das Fieberthermometer benutzte ich
hauptsächlich für andere Menschen. Ferner hatte ich noch
einen Malariatest mit, Verbandsmaterial mit Mundschutz,
Schutzhandschuhe, Tupfer, Skalpell, Injektionsnadeln, Spritzen
usw. die ich aber nicht brauchte.
10.
Wasserentkeimungsmittel
Wasserentkeimungsmittel
und den Katalynreiniger habe ich 1-mal benutzt. Ich habe Wasser
aus Flaschen gekauft, auch weil es besser schmeckt.
Mit
dem Fahrrad würde ich das Katalyngerät aus
Gewichtsgründen nicht mehr mitnehmen.
11.
GPS-System III Plus
Ich
habe es regelmäßig benutzt, aber eine Notwendigkeit
bestand nicht. In Mauretanien, wo man es benötigt hätte,
weil keine Strasse bzw. Piste zu sehen ist, gab es einen Führer.
12.
Ersatzteile
Wichtig
sind 1 Mantel und 1 Schlauch sowie je 1 Seil für Schaltung
und Bremse zur Sicherheit. Andere Dinge kann man nachkaufen. Eine
Kette verschleißt langsam und die Ritzel erst nach 10 000
km. Wichtig ist Öl, dass man alle paar Tage benutzt, sobald
man die Kette auch nur hört.
Die
Bremsklötze sind jetzt nur zur Hälfte verschliessen.
13.
Anziehsachen
2
T-Shirts, sie werden gebraucht und strapaziert.
Die
Hemden Royal Robbins Expedition Shirt sind klasse. Ich hatte 3
Stück mit, benötigte aber nur 2.
Die
Hosen Royal Robbins Zip'n Go Pants sind klasse. Die langen Beine
wurden wegen eventueller Mücken oder aus optischen Gründen
benötigt.
2
paar Strümpfe
3
Unterhosen
Die
Radlerunterhosen Odlo HPQ Bike sind klasse.
Der
Pullover Jack Wolfskin Blizzard ist super.
Zum
Anziehen und als Kopfkissen in Verbindung mit dem Cocoon Polster
pack
Mütze:
Wegen der Sonne unbedingt notwendig. Die Sequel Desert Rhat ist
perfekt.
Die
Shimano Sandalen SH-SD 60 sind klasse. Nach ½ Jahr
ständiger und starker Beanspruchung sind sie auf.
Die
Shimano Schuhe paßten nicht so gut. Sie waren vorne zu eng
und der rechte Schuh kleiner als der Linke.
Aber
ein paar hohe feste, feste Schuhe sind notwendig.
14.
Messer
Ein
kleines Taschenmesser mit Flaschenöffner, Dosenöffner
und Zahnstocher reicht aus. Ein größeres Messer habe
ich nur einmal für eine Melone benutzt.
15.
Fotoapparat
Nikon
F 60 mit 2 Zoomobjekten 28 - 80 mm und 75 - 240 mm reichten aus.
Die Kamera ist leicht und 40 Filme für ½ Jahr sollte
man haben.
Die
Filme in einer sonnenabgewandten Seite verstauen!
16.
Fernglas
Das
Zeiss-Glas 10 x 40 B paßt gut in die Tatonka-Rahmen-Tasche.
Für mich unbedingt ein muss.
17.
Sonnenbrille
Ich
benutzte sie nur einmal, als ich zu Fuss in eine Stadt ging.
18.
Tagebuch
Ein
festes Schreibbuch guter Qualität in einem Beutel und ein
einfacher Schreibblock mit Kuli wird ständig benötigt.
19.
Uhr / Tacho
Mir
reichte die Uhr am Tacho. Diesen jedoch möchte ich nicht
missen. Gesamtkilometer, Tageskilometer und Uhr reichen. Man
sollte einen mit Kabel wählen, weil die Kabellosen durch
vorbeifahrende LKWs falsche Angaben machen könnten.
20.
Tuch
Ich
benutzte einen Putzlappen fürs Fahrrad und ein langes
einfaches Tuch war an meinem Lenkrad befestigt, um meinen Schweiss
abzuwischen.
Geschwitzt
habe ich jeden Tag und der Schweiss brennt in den Augen.
21.
Handtuch Tine Wel Sports Towel
Das
Handtuch benutzte ich selten. Es war eigentlich immer so warm,
dass der Körper von selbst trocknete.
22.
Feuerzeug
Ein
Feuerzeug ist ausreichend.
23.
Taschenlampe Mignolite
Die
Mignolite ist klein, handlich und zuverlässig. Es werden gute
Batterien benötigt.
24.
Besteck
Messer,
Gabel, großer und kleiner Löffel
Transportverpackung
für Eier
25.
Pfefferspray / Signalflöte
Ich
habe beides nicht gebraucht.
26.
Kompass
Ich
habe ihn nicht gebraucht
27.
Buch
Wo
es keinen Arzt gibt - immer wieder benutzt, wenn auch nur zur
Kontrolle und Sicherheit.
28.
Plastikhammer
Ideales
Gerät, um die Heringe einzutreiben. Es ist nicht immer ein
passender Stein da.
29.
Zurrgurte und Seil
2
Stück Zurrgurte 25 mm breit und 1,50 m lang sind notwenig und
werden zum Befestigen bestimmter Sachen am Fahrrad oder beim
Verladen des Fahrrads benötigt.
Ein
6,00 m langes Seil habe ich zum Befestigen des Rads im Zug, auf
dem Auto und zum ziehen des Rads bergauf gebraucht.
30.
Kanister
Der
Hunersdorf Wasserkanister 5 Liter ist sehr gut. Durch die grosse
Öffnung ist er leicht zur reinigen. Die kleine Öffnung
hat noch einen Ausgiesser, um die Flaschen nachzufüllen. Da
alles am Kanister befestigt ist, geht auch nichts verloren. Es
passen auch 6 Liter hinein und für besondere Fälle gibt
es noch einen weitere Auslass.
31.
Deutschlandflagge
Der
Sinn, daß eben viele Menschen sehen, dass ich aus
Deutschland bin, hatte zur Folge, dass ich oft in deutscher
Sprache angesprochen wurde.
Gedacht
war sie dafür, dass wenn Deutsche mich sehen, sie anhalten um
mit mir zu sprechen. Das ist auch geschehen und ich halte die
Flagge für so wichtig, dass ich sie 2-mal neu nachnähen
liess, nachdem sie mir gestohlen wurde, bzw. ich sie verloren
hatte.
32.
Seife
Als
Seife ist ein Gel handlicher als ein Stück Seife
Was
ich nicht mit hatte, aber nächstes Mal mitnehmen würde,
ist:
1.
Sitzgelegenheit als Aluminiumdreibein mit Stoffsitz
2.
Einen Becher aber nicht als Isolierbecher. Die »Kaffeetassen«,
die man zwischendurch bekommt, sind zerfranst und manchmal
unappetitlich. Ausserdem kann man ihn zum Duschen aus dem Eimer
benutzen.
3.
Kleine Flasche Insektenspray. Hier bekommt man nur grosse zu
kaufen und man braucht sie so selten, aber dann helfen sie z.B. im
Hotel ohne oder mit defektem Moskitoschutz.
4.
Einen Plastikbehälter mit Drehverschluss für Marmelade,
um das schwere Glas zu sparen.
5.
Weitere Sprachführer der örtlichen Sprache:
Africaans,
Wolof, Bambara, Pular, Boussanga, More, Bwamon, Anoufoh.
Mit
der Sprache Africaans werden viele örtliche Sprachen
abgedeckt, weil die Abweichungen mehr oder weniger gering sind.
Was
ich nicht benötigte und auch nicht mit hatte ist:
1.
Kocher
2.
Geschirr
3.
Outdooressen
4.
Bücher
5.
Solarzellengerät für GPS